Standorte
Globale Homepages
Presse Newsletter
Alumni
KontaktHome
 


Innovation als Schlüssel für Wachstum und Kostenkontrolle
A.T. Kearney Studie: Mangelndes Innovationsmanagement kostet internationale Unternehmen im deutschsprachigen Wirtschaftsraum 60 Milliarden Schweizerfranken pro Jahr

Zürich, 05. Mai 2004

Mangelndes Innovationsmanagement kostet internationale Unternehmen im deutschsprachigen Wirtschaftsraum etwa 60 Milliarden Schweizerfranken pro Jahr. Obwohl Innovationen als wichtigster Schlüssel für den Unternehmenserfolg angesehen werden, sind Strategie, Organisation und Prozesse in diesem Bereich oftmals unzureichend. Dies ist das wichtigste Ergebnis einer Studie, in der die Top-Managementberatung A.T. Kearney gemeinsam mit dem US-Marktforschungsunternehmen Harris Interactive über 200 Vorstände und Geschäftsführer europäischer und US-amerikanischer Unternehmen zu ihrem Innovationsverhalten befragt hat.

Wichtigster Grund für die unbefriedigenden Innovationsleistungen vieler Unternehmen ist das Fehlen bewährter Management-Prozesse, wie sie in anderen Bereichen – etwa der Fertigung – selbstverständlich sind: Innovative Prozesse hängen sehr stark von den spezifischen Aspekten der jeweiligen Projekte ab und lassen sich daher nur schwer wiederholen. „Legt man die Erfolge durch Innovationsmanagement führender Unternehmen zugrunde, errechnet sich konservativ ein Potential von etwa 60 Milliarden Schweizerfranken pro Jahr, das Unternehmen ohne etabliertes Innovationsmanagement und damit ohne regelmässig realisierte Produkt- und Prozessinnovationen noch nicht erschlossen haben“, erklärt Johann-Peter Friedmann, Vice President bei A.T. Kearney und verantwortlich für den Bereich Innovationsmanagement.

„Erfolgreiches Innovationsmanagement setzt eine ausgewogene Mischung strategischer und operativer Massnahmen voraus“, betont Friedmann: „Innovationen müssen zunächst einmal das vorhandene Produkt- und Markenportfolio eines Unternehmens unterstützen. Effektive Innovationsprozesse müssen sicherstellen, dass alle Aktivitäten mit der Unternehmensstrategie im Einklang stehen. Ein effizientes Technologie-Management muss dafür sorgen, dass die Projekte auch mittel- und langfristig realisierbar sind. Schliesslich kann nur eine offene Unternehmenskultur gewährleisten, dass innovative Ideen in einem Unternehmen auch wachsen können: Mitarbeiter brauchen Freiraum für innovative Tätigkeiten, Risikobereitschaft muss unterstützt werden und Misserfolge dürfen nicht gleich das Ende einer Karriere bedeuten.“

Innovation als Schlüssel zum Unternehmenserfolg

Weit über 90 Prozent der Befragten gaben an, dass Innovation der Schlüssel zum Unternehmenserfolg ist. Unternehmen investieren durchschnittlich rund fünf Prozent ihres Umsatzes – das sind meist 50 Prozent des Profits – in Innovationen. In bestimmten Branchen machen diese Investitionen sogar bis zu 15 Prozent des Umsatzes aus.

Gleichzeitig belegt die Studie auch, dass nicht allein die Höhe des Budgets für Forschung und Entwicklung über den Erfolg entscheidet. Viel wichtiger ist die Frage, wie gut Innovationen gemanagt werden. „Unternehmen müssen nicht notwendigerweise mehr Geld für Innovationen ausgeben, sie müssen die zur Verfügung stehenden Mittel nur effizienter einsetzen“, urteilt Friedmann: „Innovation ist der Schlüssel zum Unternehmenswachstum. Innovative Produkte und Services helfen einem Unternehmen, sich im Wettbewerb zu differenzieren und hochpreisige Produkte am Markt durchzusetzen. Wer keine neuen Produkte oder Dienstleistungen anbieten kann, sieht sich früher oder später in Preiskämpfe verwickelt.“

Auch bei der Kostensenkung ist Innovation ein entscheidender Faktor. A.T. Kearney hat ermittelt, dass bis zu 80 Prozent aller Herstellungs- und Servicekosten eines Produktes bereits in der Entwicklungsphase definiert werden. „Die Unternehmen müssen die Komplexität ihrer Produkte kontrollieren und Kosten nur für Produktaspekte zulassen, für die der Kunde auch zu zahlen bereit ist“, ergänzt Kai Engel, Principal bei A.T. Kearney.

70 Prozent halten sich für innovativer als den Wettbewerb

Beim Thema Innovation geben sich die Top-Manager von Grossunternehmen gern selbstbewusst: Nahezu 70 Prozent der befragten Manager gaben zu Protokoll, ihr Unternehmen sei innovativer als der Wettbewerb. Dennoch zeigt die Studie auch, dass nur ein geringer Anteil der Innovationsmassnahmen tatsächlich beim Kunden ankommt: Nur knapp 40 Prozent aller Forschungs- und Entwicklungsgelder werden in die Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen investiert. Dagegen werden 45 Prozent der Mittel ausgegeben, um interne Prozesse aufrecht zu erhalten und zu verbessern.

Auch bei der Entwicklung neuer Ideen offenbart die Studie: Nur knapp die Hälfte aller Innovationsmassnahmen geht auf die eigene Initiative der Unternehmen zurück, der Rest reagiert auf Forderungen des Marktes.



Die Partner der Strategieberatungsfirma A.T. Kearney haben Daniel Mahler, Managing Director von A.T. Kearney Schweiz, in den Verwaltungsrat der Holdinggesellschaft gewählt.

A.T. Kearney-Studie: Gasmarkt vor gravierenden Änderungen – bis 2014 Gaspreisanstieg von 30 bis 40 Prozent erwartet, danach Überkapazitäten und Preiszerfall – Druck auf Geschäftsmodelle von Gasunternehmen steigt.

A.T. Kearney Berater dirigiert ausgewählte Meisterwerke von Wolfgang Amadeus Mozart in der Tonhalle Zürich

A.T. Kearney verstärkt Beratung im strategischen Beschaffungsmanagement

A.T. Kearney entwickelt „Automotive Lifestyle Company“ für die Vermarktung des „BamBoo“ von Rinspeed.

A.T. Kearney-Studie untersucht Facebook-Präsenz der 50 weltweit stärksten Marken – interaktive Möglichkeiten des sozialen Netzwerks bleiben weitestgehend ungenutzt.

Neues A.T. Kearney-Buch zeigt, wie Unternehmen den Wert strategischer Entscheidungen berechnen können

Aktuelle Studie von A.T. Kearney und dem europäischen Fachverband für Solarthermie ESTELA zeigt: Kosten der Solarthermie können bis 2025 um mehr als die Hälfte gesenkt werden – weltweit sind 130‘000 neue Stellen möglich

A.T. Kearney vollzieht den 2007 angekündigten Schritt zur Klimaneutralität

Zukünftig werden sich mehr als die Hälfte der weltweit führenden Unternehmen gegen Zulieferer entscheiden, wenn diese keine CO2-Reduktion umsetzen

A.T. Kearney entwickelt Fertigungskonzept für Rinspeeds E-Mobil „UC?“

Fliegen „von Tür zu Tür“ verspricht Luftfahrtbranche Milliardenumsätze

A.T. Kearneys Global Retail Development Index (GRDI) 2009: Indien wieder attraktivstes Investitionsziel – Fusionen und Übernahmen insbesondere in Osteuropa sind eine attraktive Wachstumsoption

„Grüne“ Unternehmen meistern die Krise besser

Konsumenten fordern nachhaltige Detailhändler

A.T. Kearney stellt Buch „Das Einkaufsschachbrett“ vor: Neues Instrumentarium für den Einkauf – 64 spezifische Methoden unterstützen dabei, die Herausforderungen der veränderten Marktsituation zu meistern.

GSMA und A.T. Kearney prämieren umweltfreundlichste Mobilfunkanbieter

A.T. Kearney baut Beratung für Transportindustrie und Luftfahrt aus

Europäischer Paketmarkt steht vor Umbruch, Schweiz ist Schlusslicht beim Wachstum

A.T. Kearney Schweiz unter neuer Leitung

A.T. Kearney baut Standort Zürich weiter aus

A.T. Kearney-Studie: Immer mehr Unternehmen in Industrienationen werden von Käufern aus Schwellenländern* übernommen

A.T. Kearney baut Nachhaltigkeitsberatung aus

Öffnung des europäischen Zahlungsverkehrs (SEPA) ist Startschuss für Kosten-Rallye bei Banken

A.T. Kearney verstärkt Beratungskompetenz im strategischen Innovationsmanagement

9. internationaler Hochschulwettbewerb «The Contest» von A.T. Kearney

A.T. Kearneys Global Retail Development Index 2007: Handelsunternehmen zieht es in die Provinz

BERNINA, Ciba und mondoBIOTECH sind „Best Innovator“ 2007

Benziner verdrängen Dieselautos von Europas Strassen

Chancen in Wachstums- und Zukunftsmärkten

Boomende Wirtschaft in Südosteuropa steigert Beratungsbedarf

A.T. Kearney verstärkt Beratungskompetenz im Detailhandel

Neuer „Chairman of the Board” von A.T. Kearney

Dr. Stephan Hofstetter neu bei A.T. Kearney

A.T. Kearney eröffnet Niederlassung im Emirat Dubai

Kühne + Nagel und PostFinance sind „Best Innovators 2006“

Flughäfen werden Marktplätze des 21. Jahrhunderts – Flughafen Zürich gut positioniert

Internationale Investitionen: Schweiz nicht unter den Top 25

A.T. Kearney: Management Buy-Out von EDS erfolgreich abgeschlossen

Optimierung von Produktpalette und Kosten sichert Stahlindustrie in der Schweiz und dem restlichen Westeuropa

the contest 2005 – Hier spielt die Musik

IT-Manager müssen umdenken: Unterstützung der Unternehmensstrategie wichtiger als Kostenreduzierung

Studie: Was CEOs nachts nicht schlafen lässt

A.T. Kearney nimmt drei neue Vice Presidents in die Geschäftsleitung auf

A.T. Kearney China Solutions Group Central Europe

Schweiz liegt bei ausländischen Direktinvestitionen weit zurück

Fokus auf Wert statt auf Kosten

Innovation als zentraler Erfolgsfaktor

A.T. Kearney Schweiz verstärkt Finanzkompetenz

Innovation als Schlüssel für Wachstum und Kostenkontrolle

Kostensenkung allein ist kein Grund für Offshoring

UMTS-Handys vertreiben CDs aus Musikregalen

Schweiz weiterhin unter den Top Drei im Globalisierungs-Ranking




Copyright 2008, A.T. Kearney. Alle Rechte vorbehalten.