Kühne + Nagel und PostFinance sind „Best Innovators 2006“
Preise für bestes Innovationsmanagement verliehen

Zürich, 28. April 2006
Jetzt sind die „Best Innovators 2006“ der Schweiz offiziell bekannt. Gesamtsieger des von A.T. Kearney in verschiedenen europäischen Ländern durchgeführten Innovationspreises wurde in der Schweiz Kühne + Nagel. Das Logistikunternehmen erzielte in allen Bereichen des Innovationsmanagements Spitzenergebnisse. Die PostFinance wurde für ihre überdurchschnittliche Innovationsstrategie mit dem „Best Innovator Diplom“ ausgezeichnet. Im Rahmen der an die Preisverleihung anschliessenden Diskussion unter der Leitung von Stephan Klapproth stellten Innovationsexperten fest, dass Schweizer Unternehmen heute auf dem Gebiet des Innovationsmanagements markante Fortschritte gemacht haben.
A.T. Kearney, eine der weltweit führenden Unternehmensberatungsfirmen, hat gestern offiziell die innovativsten Unternehmen der Schweiz ausgezeichnet. „Best Innovator 2006“ wurde das Logistikunternehmen Kühne + Nagel, das sowohl im Bereich der Innovationsstrategie als auch in der Umsetzung die besten Resultate der 30 Wettbewerbsteilnehmer erzielte. Für ihre überdurchschnittliche Innovationsstrategie erhielt die zur Schweizerischen Post gehörende PostFinance ein „Best Innovator Diplom“.
Gesamtsieger des diesjährigen „Best Innovator“-Wettbewerbs ist das weltweit tätige Logistikunternehmen Kühne + Nagel mit Sitz im Schwyzer Schindellegi. Es überzeugte die Spezialisten von A.T. Kearney nach einem strukturierten Bewertungsprozess nicht nur durch eine hervorragende Innovationsstrategie, sondern auch durch eine erstklassige Umsetzung des Innovationsprozesses in der Unternehmung. Manfred Tuerks, Managing Director von A.T. Kearney Schweiz, dazu: „Entscheidend ist der ganze Weg von der Ideenschöpfung am Anfang bis zum Erfolg am Markt. Bei Kühne + Nagel ist die Innovations-Wertschöpfungskette hervorragend und nachhaltig im Unternehmen verankert.“
Innovation hat bei Kühne + Nagel Tradition. Fortwährende Innovationen und Anpassungen an neue Marktentwicklungen haben die Unternehmung in ihrer 116-jährigen Geschichte stark gewandelt. Und mit Klaus-Michael Kühne sitzt noch immer ein Spross der Gründerfamilie an der Spitze der Unternehmung, der diese Tradition weiter pflegt und fördert.
PostFinance Sieger in der Kategorie Innovationsstrategie
PostFinance überzeugte die Jury vor allem durch ihre ausgezeichnete Innovationsstrategie. Gerade ihr Status als Staatsbetrieb zwingt PostFinance immer wieder dazu, neue Geschäftsfelder auf innovative Art zu erschliessen und bestehende Lösungen mit innovativen Erweiterungen oder Neuerungen zu verbessern. Das Thema Innovationen wird deshalb im Unternehmen stark gewichtet und vom gesamten Management getragen und gefördert.
Schweiz hat im Bereich der Innovationen Fortschritte gemacht
Unter der Leitung von Stephan Klapproth diskutierten anschliessend Klaus-Michael Kühne (Verwaltungsratspräsident Kühne + Nagel International AG), Jürg Bucher (Leiter PostFinance und Mitglied der Konzernleitung der Schweizerischen Post), Prof. Dr. Albert Waldvogel (ETH Zürich) und Dr. Kai Engel (A.T. Kearney) über Innovationsmanagement. Die Expertenrunde war sich einig, dass eine vom ganzen Unternehmen getragene Innovationskultur die Basis für Innovationen sei, dass aber erst die erfolgreiche Umsetzung, Pflege und ständige Weiterentwicklung des ganzen Innovationsprozesses – von der Idee bis zum neuen Produkt oder Service – über den Erfolg der Innovationsbestrebungen in einem Unternehmen entscheide. Im Vergleich zu früheren Jahren sei die Schweiz aber ein gutes Stück vorwärts gekommen. Das Thema Innovationen nehme mittlerweile bei einem beträchtlichen Teil der Unternehmen eine bedeutendere Stellung ein als noch vor wenigen Jahren. Vor allem die in der Schweiz sehr stark vertretenen kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) seien mittlerweile hochgradig innovativ. Dies bestätigt auch Manfred Tuerks: „Die Anzahl der Unternehmen, die sich im Rahmen des „Best Innovator“-Wettbewerbs von uns prüfen lassen, nimmt jährlich zu. Und jedes Jahr ist auch eine qualitative Verbesserung bei den Wettbewerbsteilnehmern festzustellen. Viele Unternehmen – kleinere wie grössere – können sich aber in der Effizienz und der Umsetzung der Innovationsabläufe noch steigern.“
Der Wettbewerb „Best Innovator“:
A.T. Kearney zeichnet in mittlerweile neun europäischen Ländern besonders innovativen Unternehmen mit dem „Best Innovator“-Titel aus. Neben der Schweiz wird der Wettbewerb auch in Deutschland, Frankreich, Italien, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden und Grossbritannien durchgeführt.
In der Schweiz haben sich beim diesjährigen Wettbewerb von den 200 angeschriebenen Unternehmen 30 für eine nähere Prüfung durch A.T. Kearney qualifiziert. Aus diesen 30 Bewerbungen wurde der „Best Innovator 2006“ als Gesamtsieger gewählt und ein Kategoriensieger mit dem „Best Innovator Diplom“ ausgezeichnet. Der „Best Innovator“-Wettbewerb wird in der Schweiz in Kooperation mit dem führenden Wirtschaftsmagazin BILANZ ausgeschrieben.
Entscheidend für die Beurteilung eines Unternehmens sind folgende Kriterien:
 | | Ist das Unternehmen fähig, fortwährend innovativ zu sein?
|  | | Herrscht im Unternehmen eine Innovationskultur? |  | | Widmet das Management dem Thema Innovation die nötige Aufmerksamkeit? |  | | Wie gut gelingt es dem Unternehmen, kontinuierlich Innovationen zu generieren´ und erfolgreich umzusetzen? |
Weitere Informationen sind über
Manfred Tuerks, Managing Director, A.T. Kearney (International) AG, Renggerstrasse 3, 8038 Zürich zu beziehen.
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