Standorte
Globale Homepages
Presse Newsletter
Alumni
KontaktHome
 


„Grüne“ Unternehmen meistern die Krise besser

Zürich, 13. Februar 2009

Nachhaltige Unternehmen erzielten während der aktuellen Finanzkrise eine deutlich bessere Performance als ihre Wettbewerber. Das geht aus einer Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney hervor. Die globale Analyse belegt, dass in 16 der untersuchten 18 Branchen nachhaltige Unternehmen im Untersuchungszeitraum von Mai bis November 2008 eine um 15 Prozent bessere Aktienkursentwicklung erzielt haben als der jeweilige Sektordurchschnitt. Die Schweiz ist mit acht Unternehmen besonders prominent auf der Nachhaltigkeitsliste vertreten.

„Unsere Studie unterstreicht, dass die Aktienmärkte nachhaltigen Unternehmen eher zutrauen, die Krise zu bewältigen und vor allen Dingen auch langfristig – sprich nach der Krise – erfolgreich zu sein”, sagt Dr. Daniel Oriesek, Leiter des Schweizer Büros von A.T. Kearney.

Fokus auf langfristiger Unternehmensgesundheit statt kurzfristiger Gewinne

Unter den führenden Unternehmen wurde eine Reihe gemeinsamer Merkmale identifiziert, die zeigen, dass Nachhaltigkeit weit über die enge Definition der Umweltfreundlichkeit hinausgeht. Grundsätzlich fokussieren nachhaltige Unternehmen auf eine Langfrist-Strategie anstelle von kurzfristigen Ergebnissen. Sie weisen eine starke Unternehmensführung, robuste Risikomanagementstrukturen sowie eine lange Tradition von Investitionen in „grüne” Innovationen auf.

Umweltschonende Massnahmen, die zu Kosteneinsparungen und zur kurzfristigen Liquiditätsgenerierung führen – wie zum Beispiel eine Reduktion des Energieverbrauchs oder von Verpackungsmaterial – haben sich bei führenden Unternehmen längst als Standard bewährt. Nun beweist die A.T. Kearney-Untersuchung, dass eine Investition oder Restrukturierung unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten auch langfristig eine erfolgversprechende Methode ist, den Wert eines Unternehmens in den kommenden Monaten und Jahren zu schützen.

Zahlreiche der aktuell von Unternehmen eingeleiteten Massnahmen sind zwar sinnvoll, um das laufende Geschäft, in manchen Fällen sogar das Überleben zu sichern. Oft sind sie aber derart radikal, dass die Chance, gestärkt aus der Krise hervorzugehen und Kontinuität gegenüber Investoren, Kunden, Mitarbeitern und der Gesellschaft zu beweisen, gleich mit über Bord geworfen wird. Klassische Beispiele sind die Streichung von Personalentwicklungsbudgets oder von Beiträgen im Bereich Corporate Social Responsibility, die gerade in Zeiten der Krise signifikanten Einfluss auf die Moral der Belegschaft und die Wahrnehmung der Unternehmung haben. „Führende Unternehmen nutzen das schwierige Marktumfeld, um jetzt erst recht zu zeigen, dass ihnen an mehr als nur dem nächsten Quartalsergebnis liegt. Das macht die Nachhaltigkeitsbestrebungen authentisch und schafft eine starke Ausgangsposition für die Zeit nach der Krise“, so Oriesek.

Methodik der Untersuchung

Im Rahmen der Studie „Green Winners: The Performance of Sustainabilityfocused Companies in the Financial Crisis” wurden 99 der weltweit grössten Unternehmen analysiert, die anhand des Dow Jones Sustainability Index und/oder der Goldman Sachs Sustain Focus List als besonders nachhaltig eingestuft werden.

Der Aktienpreis jedes dieser 99 Unternehmen wurde für den untersuchten Zeitraum mit 100 indexiert und dann in jedem Sektor gemittelt, um einen kombinierten Sustainable Company-Index für die Industrie zu erstellen. Diese Indizes wurden dann mit dem Dow Jones World und den STOXX global Indizes für diese Sektoren verglichen, um den Leistungsunterschied zu bestimmen. Dabei zeigt sich, dass Nachhaltigkeit die Strategie-Basis für die meisten Outperformer im aktuellen schwierigen Wirtschaftsumfeld ist.

Aufnahme in die Indizes finden Gesellschaften die bezüglich Nachhaltigkeit führend sind. Dabei werden gleichermassen ökonomische (bewertet werden: Code of Conduct, Compliance, Richtlinien gegen Korruption, Corporate Governance, Risk Management und industriespezifische Faktoren), ökologische (Öko-Effizienz, Umwelt Reporting und industriespezifische Faktoren) und soziale (Corporate Citizenship, Arbeitsrichtlinien, Human Capital Development, Sozial Reporting und industriespezifische Faktoren) Faktoren. Mit acht Unternehmen ist die Schweiz unter den untersuchten Unternehmen besonders gut vertreten. Dazu gehören Holcim, Nestlé, Novartis, Roche, Swiss Re, UBS, Xstrata und Zurich Financial Services.

Eine Zusammenfassung und Bewertung der Studienergebnisse findet sich hier:
“Green” Winners



Die Partner der Strategieberatungsfirma A.T. Kearney haben Daniel Mahler, Managing Director von A.T. Kearney Schweiz, in den Verwaltungsrat der Holdinggesellschaft gewählt.

A.T. Kearney-Studie: Gasmarkt vor gravierenden Änderungen – bis 2014 Gaspreisanstieg von 30 bis 40 Prozent erwartet, danach Überkapazitäten und Preiszerfall – Druck auf Geschäftsmodelle von Gasunternehmen steigt.

A.T. Kearney Berater dirigiert ausgewählte Meisterwerke von Wolfgang Amadeus Mozart in der Tonhalle Zürich

A.T. Kearney verstärkt Beratung im strategischen Beschaffungsmanagement

A.T. Kearney entwickelt „Automotive Lifestyle Company“ für die Vermarktung des „BamBoo“ von Rinspeed.

A.T. Kearney-Studie untersucht Facebook-Präsenz der 50 weltweit stärksten Marken – interaktive Möglichkeiten des sozialen Netzwerks bleiben weitestgehend ungenutzt.

Neues A.T. Kearney-Buch zeigt, wie Unternehmen den Wert strategischer Entscheidungen berechnen können

Aktuelle Studie von A.T. Kearney und dem europäischen Fachverband für Solarthermie ESTELA zeigt: Kosten der Solarthermie können bis 2025 um mehr als die Hälfte gesenkt werden – weltweit sind 130‘000 neue Stellen möglich

A.T. Kearney vollzieht den 2007 angekündigten Schritt zur Klimaneutralität

Zukünftig werden sich mehr als die Hälfte der weltweit führenden Unternehmen gegen Zulieferer entscheiden, wenn diese keine CO2-Reduktion umsetzen

A.T. Kearney entwickelt Fertigungskonzept für Rinspeeds E-Mobil „UC?“

Fliegen „von Tür zu Tür“ verspricht Luftfahrtbranche Milliardenumsätze

A.T. Kearneys Global Retail Development Index (GRDI) 2009: Indien wieder attraktivstes Investitionsziel – Fusionen und Übernahmen insbesondere in Osteuropa sind eine attraktive Wachstumsoption

„Grüne“ Unternehmen meistern die Krise besser

Konsumenten fordern nachhaltige Detailhändler

A.T. Kearney stellt Buch „Das Einkaufsschachbrett“ vor: Neues Instrumentarium für den Einkauf – 64 spezifische Methoden unterstützen dabei, die Herausforderungen der veränderten Marktsituation zu meistern.

GSMA und A.T. Kearney prämieren umweltfreundlichste Mobilfunkanbieter

A.T. Kearney baut Beratung für Transportindustrie und Luftfahrt aus

Europäischer Paketmarkt steht vor Umbruch, Schweiz ist Schlusslicht beim Wachstum

A.T. Kearney Schweiz unter neuer Leitung

A.T. Kearney baut Standort Zürich weiter aus

A.T. Kearney-Studie: Immer mehr Unternehmen in Industrienationen werden von Käufern aus Schwellenländern* übernommen

A.T. Kearney baut Nachhaltigkeitsberatung aus

Öffnung des europäischen Zahlungsverkehrs (SEPA) ist Startschuss für Kosten-Rallye bei Banken

A.T. Kearney verstärkt Beratungskompetenz im strategischen Innovationsmanagement

9. internationaler Hochschulwettbewerb «The Contest» von A.T. Kearney

A.T. Kearneys Global Retail Development Index 2007: Handelsunternehmen zieht es in die Provinz

BERNINA, Ciba und mondoBIOTECH sind „Best Innovator“ 2007

Benziner verdrängen Dieselautos von Europas Strassen

Chancen in Wachstums- und Zukunftsmärkten

Boomende Wirtschaft in Südosteuropa steigert Beratungsbedarf

A.T. Kearney verstärkt Beratungskompetenz im Detailhandel

Neuer „Chairman of the Board” von A.T. Kearney

Dr. Stephan Hofstetter neu bei A.T. Kearney

A.T. Kearney eröffnet Niederlassung im Emirat Dubai

Kühne + Nagel und PostFinance sind „Best Innovators 2006“

Flughäfen werden Marktplätze des 21. Jahrhunderts – Flughafen Zürich gut positioniert

Internationale Investitionen: Schweiz nicht unter den Top 25

A.T. Kearney: Management Buy-Out von EDS erfolgreich abgeschlossen

Optimierung von Produktpalette und Kosten sichert Stahlindustrie in der Schweiz und dem restlichen Westeuropa

the contest 2005 – Hier spielt die Musik

IT-Manager müssen umdenken: Unterstützung der Unternehmensstrategie wichtiger als Kostenreduzierung

Studie: Was CEOs nachts nicht schlafen lässt

A.T. Kearney nimmt drei neue Vice Presidents in die Geschäftsleitung auf

A.T. Kearney China Solutions Group Central Europe

Schweiz liegt bei ausländischen Direktinvestitionen weit zurück

Fokus auf Wert statt auf Kosten

Innovation als zentraler Erfolgsfaktor

A.T. Kearney Schweiz verstärkt Finanzkompetenz

Innovation als Schlüssel für Wachstum und Kostenkontrolle

Kostensenkung allein ist kein Grund für Offshoring

UMTS-Handys vertreiben CDs aus Musikregalen

Schweiz weiterhin unter den Top Drei im Globalisierungs-Ranking




Copyright 2008, A.T. Kearney. Alle Rechte vorbehalten.